Letzte Änderung:

05.03.2009

 

 

Das Spiel als Prinzip der Kindergartenpädagogik!

Die Kinder spielen in Bauecken, Puppenecken, im ganzen Kindergarten usw.

  • Sie bauen und konstruieren

  • Sie singen und musizieren

  • Sie tanzen und turnen, laufen, springen, hüpfen, leben ihren Bewegungsdrang aus

  • Sie feiern und planen, organisieren Feste und Feiern mit

  • Sie reden und streiten, trösten und helfen einander

  • Sie erfüllen Aufgaben und Pflichten, auch unangenehme

  • Sie fragen, denken nach, staunen, scheuen und betrachten

  • Sie hören zu und lassen sich beeindrucken

  • Sie sind Neugierig

       Kinder profitieren von ihren Erfahrungen

  • Sie üben Handgriffe ein

  • Sie verarbeiten Erlebnisse

  • Sie sammeln Kräfte und erholen sich dabei

  • Sie leben ihre Phantasien und kreativen Fähigkeiten aus und lernen, ihre eigenen

  • Bedürfnisse zu befriedigen

  • Sie lernen, ihre Persönlichkeit zu entfalten

  • Sie lernen, mit Konflikten und Aggressionen umzugehen

  • Sie lernen, Rücksicht zu nehmen

  • Sie lernen, mit Behinderungen umzugehen

Jede MitarbeiterIn unseres Kita-Teams übernimmt mit die Verantwortung dafür, die uns anvertrauten Kinder ganzheitlich zu fördern, auf ihre Fähigkeiten und Neigungen gezielt einzugehen und Defiziten und Schwächen entgegenzuwirken.

         

Spielen heißt lernen!

          

  • Motorik und Bewegung

Kinder brauchen Bewegungsmöglichkeiten. Unsere Gruppenräume und die Räume in der gesamten Kita bieten ausreichend Platz, damit sich die Kinder entfalten können. Im Turnraum haben sie die Gelegenheit, ihre natürlichen Bewegungsbedürfnisse auszuleben. Der Raum bietet ihnen vielfältige Möglichkeiten in Bezug auf Material und Bewegungserfahrungen. So befinden sich in diesem Raum zum Beispiel Turnmatten, eine Sprossenwand, Turnbänke, ein Bällchenbad, Konstruktionsmatten und vieles mehr. Die Materialien stehen den Kindern jederzeit zur Verfügung, damit sie mit ihnen experimentieren können und unterschiedliche „Bewegungsbaustellen“ aufbauen können. Dabei haben die Kinder die Möglichkeit, ihren Körper auf unterschiedliche Weise wahrzunehmen und zu erproben. Sie können sich nach ihren Möglichkeiten bewegen und sich ihren motorischen Fähigkeiten entsprechend Herausforderungen schaffen sowie eigene Erfolge und Misserfolge erfahren.

 

Es ist uns wichtig, den Kindern Zeit zu geben, um im Außengelände zu spielen. Dafür sind vielfältige Möglichkeiten geschaffen worden, um zum Beispiel zu klettern, rutschen, schaukeln, springen, oder mit einem Fahrzeug zu fahren. Ferner können die Kinder Erfahrungen mit der Natur machen, mit Wasser und Sand experimentieren, mit Holzstämmen und Ästen bauen, pflanzen und ernten. Die Kinder können bei jedem Wetter draußen spielen und machen dadurch auch wichtige Erfahrungen mit jahreszeitlich unterschiedlichen Wetterverhältnissen.

  • Selbständig und Eigenverantwortlich

Für das Spielverhalten der Kinder ist es notwendig, sie auch einen bestimmten Zeitraum selbständig und eigenverantwortlich spielen zu lassen. Das heißt, die Erzieherin ist in Hörweite der Kinder, aber nicht für sie sichtbar. Wir schaffen für die Kinder Spielsituationen, in denen sie die Möglichkeit haben, ohne ständige Kontrolle unbeaufsichtigt zu spielen (wie zum Beispiel in der Puppenecke, der Empore der Höhle, im Flur, im Außengelände,usw.) So geben wir den Kindern das Gefühl von Eigenverantwortung. Sie fühlen sich nicht beobachtet oder belauscht.

  • Freies Spiel ist wichtig, fördert die Kreativität und das soziale Verhalten

Beim Freispiel, wie zum Beispiel im Außengelände, im Rollenspiel sowie beim Malen, Basteln mit nicht vorgefertigten Materialien wird die Kreativität und Phantasie der Kinder entwickelt. Durch kreatives Malen zum Beispiel, können Kinder ihre Gefühle zum Ausdruck bringen und dadurch Lebenssituationen besser bewältigen. Gerade die Rollenspiele sind bei den Kindern sehr beliebt. Deshalb sind in jeder Gruppe Materialien und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden.

 

Jedes Kind kann sein Spielzeug selbst wählen. Um den unterschiedlichsten Bedürfnissen der Kinder genügend Raum zu geben, können sie ihr Spiel, ihren Spielpartner, den Spielort und die Spieldauer frei wählen. Die Kinder bekommen dadurch die Gelegenheit, ihre Gefühle in ihrem spontanen Spiel auszudrücken und das Erlebte somit zu verarbeiten.

 

In den Themenräumen regen wir durch das Angebot vieler verschiedener Materialien zum Gestalten an. Die Kinder können so z.B. im Kreativraum kneten, malen, schneiden, kleben, basteln usw., wobei die Materialien für sie frei zugänglich sind. Sie sollen erfahren und lernen, dass sie vielfältige Möglichkeiten des kreativen Ausdrucks haben, der über den Bereich der Sprache hinausgeht. Ferner werden die Kinder gerade dadurch in ihrer Feinmotorik gefördert.

  • Im Spiel Erfahrungen sammeln und Konflikte bewältigen lernen

Das Kita-Team hat sich zum Ziel gesetzt, nicht zu weit in das Spiel der Kinder einzugreifen, sondern ihnen Handlungsfreiheit zu lassen. So können sie ihre Ideen und ihr eigenes Wesen in ihr Spiel einbringen. Sie haben die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen und zu sammeln, insbesondere bei Problem- oder Konfliktlösungen. Bei zu häufiger Hilfestellung durch die Erzieherin neigen die Kinder dazu, ihre eigenen Spielideen zurückzuhalten und sich zu sehr an den Erwachsenen zu orientieren. Weil wir uns im Spiel eher zurücknehmen, ist eine gezielte Beobachtung der Kinder möglich. In dieser Beobachtung können wir die Stärken, Schwächen, Bedürfnisse und das Sozialverhalten der einzelnen Kinder besser erkennen (Wie verhält sich das Kind im Umgang mit älteren, jüngeren, ausländischen und behinderten Kindern, in gewohnten oder neuen Spielsituationen, wenn es im Mittelpunkt steht?).

  • Durch Spielen fördern

Wir sehen, wo das einzelne Kind gestützt und gefördert werden muss und wo es Hilfe benötigt. Aus dieser Beobachtung heraus können wir den Bedürfnissen der Kinder entsprechend neue Spielsituationen schaffen. Wir nehmen Anteil am Spiel der Kinder und lassen uns von ihnen berichten, was sie gebaut, gemalt oder gespielt haben. Wir hören ihnen zu, wenn sie uns erklären, warum sie etwas so und nicht anders gemacht haben. Wir nehmen sie ernst und akzeptieren ihre Meinung.

  • Spielen als emotionale Herausforderung

Das Kita-Team will den Kindern Partner sein, sie zu Neuem anleiten, Geborgenheit geben und Trost spenden, wenn das Kind das Bedürfnis danach hat. Aber all dies kann und soll auch von anderen Kindern oder von einem einzelnen Kind gegeben werden. Unsere Erfahrung zeigt, dass Kinder andere Kinder als Vorbilder brauchen, um sich zu stützen und im Miteinander zu lernen.

  

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